Sauber getrennt: Ölabscheider in der Industrie

Substanzen, die Fette, Öle, Benzin oder auch Schlamm beinhalten, können Kanäle stark belasten. Aus diesem Grund kommen beispielsweise bei Waschstraßen, Tankstellen sowie größeren Gastronomie-Betrieben sogenannte Abscheider nach DIN 4040 sowie EN1825 zum Einsatz. Hier werden dann die für die Kanalisation schädlichen Zusammensetzungen aufgefangen und dann erfolgt in regelmäßigen Abständen eine Entleerung von dem jeweiligen Abscheiderservice oder -dienst. Dieser führt auch eine entsprechende Wartung durch und entsorgt die Inhalte fachgerecht.

Dabei werden die Abwässer dann über die Abscheider abgeleitet. Durch eine regelmäßige Reinigung, Entsorgung und eine weitere Verwertung des in einem Abscheider angesammelten Inhalts sorgt der Abscheiderservice oder – dienst dafür, dass es hier zu keinen Problemen kommt.

Hier kommen zum Teil auch Spül- und Saugfahrzeuge zum Einsatz.

Der Ölabscheider sorgt dafür, dass die vorhandenen Restöle zum Beispiel von einer Tankstelle dort aufgefangen und dann nach der Reinigung fachgerecht entsorgt werden. Bei dieser Entsorgung wird ein sogenannter Koaleszenz-Abscheider mit erweiterten Funktionen eingesetzt, weil hier auch Benzin oder Öl unter Hochdruck mit Wasser zerstäubt sein kann, wie dies beispielsweise bei Autowaschanlagen der Fall ist und häufig vorkommt. Hier werden dann die hier vorhandenen Benzin- und Öltropfen sauber vom Wasser getrennt.

Solche Abscheider sind vom Material her zum Teil eine Verbindung aus dem Werkstoff GFK, der in Kugelform als fugenlose Einheit aufgesetzt wird. Dabei kann ein solcher Abscheider mehrschichtig aufgebaut sein. Zwischen den einzelnen GFK-Wänden ist dann noch eine Füllschicht mit kunstharzgebundenen Kieseln vorhanden. Neben einer festinstallierten Ausführung gibt es auch Ausführungen für den mobilen Einsatz beispielsweise auf Transportwagen, die dann flexibel an verschiedenen Orten eingesetzt werden können.

Der unterschiedlichen Wartungs-Rhythmus

Aufgrund von regelmäßigen Entsorgungsintervallen wird sichergestellt, dass die Auffangkapazitäten der Abscheider sowie des Schlammfangs nicht überschritten werden. Hier kann es jedoch auch vorkommen, dass solche Abscheide-Anlagen zu früh geleert werden und somit ein unnötiger zusätzlicher Arbeitsaufwand entsteht. Deshalb ist es hier sinnvoll, dass die Entsorgung bedarfsorientiert vorgenommen wird. Wenn es erforderlich ist, werden auch hier von dem Reinigungsservice oder -dienst Wasseranalysen sowie die Führung eines Betriebstagebuches angeboten.

Aufgrund der DIN 4040 müssen die Reinigungs- und Entleerungs-Intervalle nach Möglichkeit alle 2 Wochen, jedoch mindestens alle 4 Wochen durchgeführt werden.

Bei den bestehenden Anlagen, die bereits über Jahre hinweg in Betrieb sind, entstehen mit der Zeit Undichtigkeiten und sonstige Schäden treten auf. Damit hier dann teure Folgeschäden vermieden werden und die Anlage weiterhin der DIN Vorschrift DIN 1999-100 entsprechen, ist es sinnvoll, nach einigen Jahren immer wieder eine Generalinspektion mit einer damit verbundenen Dichtigkeitsprüfung durchzuführen.

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